NEWSLETTER 2/2018

Aus dem Projekt

Rückblick aufs 2018

Projekt Gecon hat sein erstes und sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Erste Projektinteressenten und Geologiefans aus den Reihen der Fachmänner sowie Laien haben wir am 22. Februar in der Festung in Chrastná willkommen können bei dem ersten Projektworkshop mit dem Titel Moderne Technologie und Geologie I. Den Vortrag hielten die Herren Patrik Fiferna und Vladislav Rapprich aus dem Tschechischen geologischen Dienst und sie widmeten sich unter anderen den Fragen wie Warum und wozu braucht man moderne Technologie in der Geologie, Welche Auswirkung hat es oder Wie aus den Daten vom Gelände eine 3D Animation entsteht?

Studienreisen sind im Gegenteil zur Workshops, die für die breite Öffentlichkeit bestimmt sind, für die Bildung und Sammeln von Erfahrungen und neuen Kenntnissen des Projektteams gedacht. Unsere erste Studienreise vom 15. März führte in den äußerst interessanten Geopark Muskauer Faltenbogen in sächsisch-polnischen Grenzland.

April Geländeworkshop trug den Titel Exkursion zu den jungen Vulkanen und war wieder für die breite Öffentlichkeit bestimmt. Der volle Bus der Interessenten besuchte erst eine Lokalität in Deutschland und danach eine in Böhmen. Ausgelöschte Vulkane imposanter Gestallten bilden die Landschaft und ermöglichen den Geologen den Einblick in die „heiße“ Geschichte.

Der Mai war wieder im Zeichen einer Studienreise. Dieses mal fuhren die Projektpartner bis nach Bayern, um in Bayrisch-böhmischen Geopark eine weiteren Weg zu bewundern, wie man das Naturerbe präsentieren kann.

Die Juniexkursion mit dem Titel Varietäten der lausitzer- und nordböhmischer Granite konnte meisterhaft die Verbindung der menschlichen Tätigkeit und der Geologie zeigen. Die Teilnehmer konnten das Vorkommen der Granite in der Natur verfolgen, über historischen dessen Abbau im interessanten Museum des Granitabbaus in Könighain erfahren und sogar ein tätiges Granitsteinbruch beim Kindisch besuchen.

Die dritte Studienreise war im Zeichen der Sandsteine, denn wir besuchten den Nationalpark Böhmische Schweiz und den Nationalpark Sächsische Schweiz. In der Augusthitze kletterten wir bis zum Prebischtor, kühlten uns im historischen Stollen in Berggießhübel ab und haben noch Fluorite am Fuß des Schneebergs gefunden.

Die außer Frage größte Projektaktion vom 2018 war die Sommerschule der Geologie mit dem Titel Verschiedene Gesichter der Gesteine, die unter der Leitung der Projektpartner aus der Technischen Universität in Liberec von 17. bis 21. September in Turnov und Umgebung stattgefunden hat. Die Teilnehmer der Sommerschule lernten während der mir Ereignissen vollgeprallten fünf Tage wirklich viele Gesichter der Gesteine kennen, sie haben gelernt, wie man eine geologische Sammlung gründet und eine Storymap herstellt.  Und als Sahnetüpfelchen zum Schluss haben sie noch echte Fossilien in einem kleinen verlassenen Tal gefunden.

Die Oktoberexkursion mit dem Titel  Sandsteine der nordböhmisch – sächsischen Region wurde vom Regenwetter begleitet, an die dreißig tschechischen und deutsche Teilnehmer ließen sich aber nicht abschrecken und haben mit dem unermüdlichen wissenschaftlichen Leiter interessante Sandsteinformationen in tschechisch -sächsischen Grenzgebiet bei Johnsdorf besucht.

Der Novemberworkshop Geowissenschaftliche Präsentationen und Beispiele guter Praxis aus regionalen Museen fand im Senckenberg Museum in Görlitz statt. Den äußerst interessanten Präsentationen haben unter anderen die Sammlung der Minerale des Regionalmuseums von Luban oder die museale Präsentation mittels virtueller Realität vorgestellt.

Letzte Projektveranstaltung des Jahres 2018 war der Workshop Moderne Technologien und Geologie II. , der am 13. Dezember im Hamr am See stattgefunden hat. Interessante Vorträge über Geologie und E-Learning und GIS und Spiele wurden mit Präsentation des internationalen Projektes ArchaeoMontan ergänzt.

Das Projekt GECON bereitet auch für das Jahr 2019 interessante Veranstaltungen vor, verfolgen Sie die Webseiten gecon.online und bleiben Sie im Bilde!